Viele Kinder sind durch ein Handy wie mit einer Nabelschnur mit ihren Eltern in Kontakt. Je älter die Mädchen und Jungen jedoch werden, desto stärker nutzen sie das Handy, um sich mit Freunden zu verständigen. Wichtig ist zudem, die angesagten Klingeltöne und Bilder gespeichert zu haben, was schnell ins Taschengeld gehen kann. Zunehmend werden auch die Medienangebote aus Fernsehen und Internet für das Handy aufbereitet.
Außerdem verleitet die Möglichkeit, mit dem Gerät fotografieren oder filmen zu können Jugendliche mitunter dazu, brutale Situationen zu inszenieren. Die Aufnahmen werden dann an Freunde weiter gesendet.
Themen dieser Fortbildung werden u.a. sein:
1. Kommunikationsformen von Mädchen und Jungen:
....SMSen, Anklingeln, Fotos schießen
2. Vom teuren Handy zum 100sten Klingelton?
....Konsum ohne Grenzen per Tastendruck - und was sich dagegen tun lässt
3. Problematische Inhalte auf Handys: Wer produziert sie und wer nutzt sie?
4. Erreichbarkeit von türkisch stämmigen Eltern
5. Gelingende Methoden in der Arbeit mit türkischstämmigen Eltern